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Archive for the ‘Veröffentlichungen’ Category

Wie meine Mutter doch jedes Jahr schimpfte, wenn die Amsel wieder einmal alle ersten Frühlingsblumen köpfte. Primeln, Stiefmütterchen, gelbe Krokusse: Nichts war vor dem Vogel-Rambo sicher. Im Winter noch fütterten wir das arme Tier durch mit Nüssen und Rosinen, und was war der Dank? Blütenmassaker auf dem Berliner Hinterhof!

Gut dreißig Jahre später ist aus dieser Kindheitserinnerung folgendes Gedicht entstanden:

endlich vitamine

der amselrüpel zwitschert
sich einen frühlingsrausch
an und schnabuliert den
ersten gartensalat nach

links und rechts fliegen
blütenblätter in hohen
bögen aus zertifiziertem
bioanbau das farbechte

primelfeuerwerk mit
gelber krokusrakete als
sonniger zugabe aber
auch mama explodiert

du schwarzer teufel friss
regenwürmer oder na
warte ich komm gleich
rüber mit dem schrubber


Und am Sonntag. den 1. April 2012 habe ich im Auftrag von Anton G. Leitner für den YouTube-Kanal dasgedichtclip zusammen mit dem Münchner Filmemacher Richard Westermaier einen inszenierten Poesiefilm gedreht. Ich glaube, das Ergebnis (mit mir als Amsel, Mutter und Sprecherin) ist ziemlich schrill geworden. Aber hier könnt Ihr es Euch selbst anschauen:

 

Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest mit vielen Tulpen, Osterglocken und friedlichen Singvögeln.

Liebe Grüße aus München, am 5. April 2012 um 22:14 Uhr
sendet Euch
Gabi T.

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Liebe Freunde,

vor wenigen Wochen erschien im Verlag Sankt Michaelsbund Anton G. Leitners neue Anthologie „Ein Känguru mit Stöckelschuh“. Seine Gedichtsammlung richtet sich an kleine, große und ganz große Kinder ab 5 Jahren. Die versammelten Gedichte erzählen von der Reise des Mondes, von Papierflugzeugen und enthüllen, warum das Mammut nicht mehr im Gras sitzt. Die lautmalerischen Quatsch- und Matschgedichte wurden liebevoll illustriert von Heidrun Boddin.

Neben den Autoren Christoph Wilhelm Aigner, Michael Augustin Georg Bydlinski, Manfred Chobot, Fritz Deppert, Alex Dreppec, Christopher Ecker, Franzobel, Harald Grill, Uwe-Michael Gutzschhahn, Mathias Jeschke, Erich Jooß, Matthias Koeppel, Max Kruse, Fitzgerald Kusz, Axel Kutsch, Wolfgang Oppler, Arne Rautenberg, Franziska Röchter, Gerhard Rühm, Gerhard Ruiss, Said, Horst Samson, Andreas Saurer, Walle Sayer, André Schinkel, Alfons Schweiggert, Suleman Taufiq, Anja Tuckermann, Siegfried Völlger, Mario Wirz und Frantz Wittkamp habe auch ich die Ehre mit einem (illustrierten) Gedicht über vier gestrandete Wale (mit Happy-End) dabei zu sein. Ich mag dieses Buch wirklich gern, weil gute Kindergedichte über eben jene schwebende Leichtigkeit verfügen, die Verse zu Zaubersprüchen machen.

Neue Gedichte für Kinder
Ein Känguru mit Stöckelschuh: Neue Gedichte für Kinder

Hat der Frühling nicht wunderbar begonnen?

Liebe Grüße,
Eure Gabi T.
München, 26.3.2012, 20:13 Uhr

 

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Im Jahr 2010 schrieb der Lektorats-Service des Magazins DAS GEDICHT zum siebten Mal einen Lyrik-Wettbewerb aus. Diesmal wurden Gedichte zum Thema »Schlemmen & Schmecken« gesucht. Ich hatte nun bereits zum fünften Mal die Ehre, eine Auswahl der eingereichten Texte in einer Poesie 21-Anthologie zusammenzufassen, die im Januar 2012 erschienen ist.

In der Sammlung »wie das zergeht auf der zunge« servieren 60 Dichterköche aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Kanada ein viergängiges Gala-Dinner. Während die lyrische Vorspeise an den ersten »Glücksgeschmack« der Kindheit erinnert, lassen »ciabatta mango chutney und ingwer« die Leser im Zwischengang zu den Delikatessen der Welt reisen. Nach einem opulenten Hauptgericht mit Freunden und geistigen Getränken wird als Dessert »glacierte Lust« gereicht.

Auf der poetischen Speisekarte stehen Gedichte rund ums Schlemmen & Schmecken von Manfred Ach, Melanie Arzenheimer, Rolf Birkholz, Klaus Bölling, Eva Boßmann, Norbert Büttner, Doris Distelmaier-Haas, Dietrich Dosdall, Martin Dragosits, Manfred Enderle, Christian Engelken, Marko Ferst, Jürgen Flenker, Christl Greller, Wolf-Dieter Grengel, Josef Hader, Thomas Hald, Uta Harst, Friedrich Hirschl, Eva Höcherl, Andreas Hofmann, Carola Kieker, Ilona Kischa, Stefan Kleiber, Manfred Klenk, Klaus-Henning Krause, Hans-Werner Kube, Diter von Kutzschenbach, Alma Larsen, Roland Lohmann, Gabriela Ludin, Claudiha-Gayatri Matussek, Hanne Mausfeld, Renate Meckel, Ingrid Miller, Werner Pelzer, Manfred Peringer, Paul Pfeffer, Jürgen Preuss, Uta Regoli, Konstanze Reupsch, Wolfgang Richter, Wilhelm Riedel, Franziska Röchter, Susanne Rowell, Helmut Ruck, Rocco Schelletter, Renate Schön, Siegfried Schüller, Christiane Schulz, Alfons Schweiggert, Angelica Seithe, Rüdiger Stüwe, Georg Veit, Rainer Wedler, Babette Werth, Helmund Wiese, Christa Wißkirchen, Anna Würth sowie Angelika Zöllner.

Coverabbildung

wie das zergeht auf der zunge - Cover

 

Gabriele Trinckler (Hrsg.)
wie das zergeht auf der zunge
Schlemmen & Schmecken. Gedichte
88 Seiten, Broschur
€ 12,80 [D] Januar 2012
ISBN 978-3-939777-95-3

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Bereits zum fünften Mal betreue ich den Lyrik-Wettbewerb der Zeitschrift DAS GEDICHT. Diesmal haben wir den »Club der lesenden Lyriker« dazu aufgefordert uns bis zum 31. Mai 2011 Gedichte rund um kulinarische Genüsse einzureichen. Zunächst entsteht aus den Einsendungen eine Netz-Anthologie (www.lyrikgarten.de).

Dás Wachstum der neuen Online-Sammlung »Schlemmen & Schmecken« kann seit dem 20. August 2011 täglich mitverfolgt werden. Bereits zwanzig Gedichte von zwanzig Autoren könnt Ihr auf der Website schon lesen. Ich stelle jeden Tag zwei neue lukullische Gedichte online. Die Netz-Anthologie versammelt jeweils ein Gedicht jedes Teilnehmers und ist alphabetisch nach Autorennamen geordnet. Über das alphabetische Menü können Leserinnen und Leser auch gezielt nach bestimmten Autoren suchen. Alle Gedichte können kommentiert werden. Das Copyright für die einzelnen Beiträge verbleibt bei den Autorinnen und Autoren.

50 bemerkenswerte Beiträge aus der Online-Sammlung „Schlemmen & Schmecken” erscheinen im Oktober / November 2011 auch in Buchform. Ich werde, wie gehabt, den Band in der Reihe Poesie 21 bei Steinmeier in Deiningen herausgeben.

Hier noch einmal die Ausschreibung zu

Schlemmen & Schlecken:
Gedichte rund um kulinarische Genüsse.
Die 50 besten Beiträge erscheinen in einer Anthologie der Reihe Poesie 21.
Von jedem Teilnehmer wird ein Gedicht unter www.Lyikgarten.de publiziert.

Teilnahmebedingungen:
• Bis zu 3 Gedichte (maximal je 25 Zeilen)
• Kurzvita (inkl. Geburtsort und -jahr)
• Vollständige Adresse (inkl. Telefon und E-Mail)
• Keine Rücksendung der Texte
• Alle Rechte verbleiben bei den Autoren.

Teilnehmerkreis – Club der lesenden Lyriker:
• Aktive Abonnenten der Zeitschrift DAS GEDICHT
• Autoren der Reihe Poesie 21 (Einzeltitel)
• Autoren des Lektorats-Services (Gutachten 2010 / 2011)
• Autoren der GEDICHT-Akademie 2010 / 2011

Einsendeschluss war der 31. Mai 2011

Die nächste Ausschreibung findet Ihr im neuen GEDICHT, Bd. 19, das am 18. Oktober erscheinen wird. Diesmal haben sich die Herausgeber Anton G. Leitner und Arne Rautenberg mit dem Thema »Freude« beschäftigt. Der Titel kann unter www.dasgedicht.de bereits vorbestellt werden.

Es grüßt Euch
Gabi T.
München, 1.September 2011, 20:29 Uhr

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Liebe Freunde,

in seiner Juli-Ausgabe rief das Münchner Literaturprogrammheft »Klappentext« Autorinnen und Autoren dazu auf, Romananfänge einzusenden, von denen eine Auswahl in der August-Ausgabe #39 veröffentlicht wurde. Ich bin sehr glücklich, dass auch ich die ersten dreitausend Zeichen meines Fantasy-Projekts »Susa« vorstellen darf. Folgende Schriftsteller sind ebenfalls mit den Anfängen ihrer Manuskripte vertreten: Monika Aß, Monika di Bernardo, Christian Besewski & Karin Fellner, Philipp Bovermann, Sybille Brenner, Markus Dosch, Franz J. Herrmann, Andrea Heuser, David Koppensteiner, Alma Larsen, Dodo Lazarowicz, Carl Wilhelm Macke, Markus Michalek, Musenzeit, Andrea Niederfriniger, Mara O., Markus Ostermair, Johannes Cyprian Pelz, Katharina Penthes, Michael Sailer, Julia Sandforth, Veit Johannes Schmidinger, Shirley Seul und Beate Tröger.
Wer reinlesen möchte, findet die Texte hier: http://www.literatur-muenchen.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/KlappentextAugust2011.pdf

Inzwischen habe ich das neunte Kapitel meines Erstlings beendet. Drei weitere Kapitel folgen noch.

Es grüßt Euch,
Gabi T.
in München am 23. August 2011, 22:40 Uhr

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Liebe Freunde,

heute Abend feiert „Das kleine Theater“ der vhs Feldkirchen-Westerham die Premiere seiner neuen Produktion „Ping Pong“ von Michael Frayn, die sich aus mehreren Einaktern zusammensetzt. Regie führt, wie schon in den letzten Jahren, Christine  Ackermann. Das Ensemble ist in der Region schon aus vergangenen Produktionen gut bekannt. Es spielen Susan Franke, Sonja Harig, Gisela König, Elena Schmid, Utta Tutsch, Walter Becke, Thomas Hartmann, Markus Völkel und erstmals Gerolf Roider. Als guter Geist auf und hinter der Bühne sowie überall, wo organisatorische Aufgaben anfallen, ist Elfriede Grabowsky mit von der Partie. In einem eigebauten Kurzfilm spielen Azra Kalkan, Peter Iberle und Micha Völkel die Hauptrollen. Und mit Ernst Georg Nied ist auch Gott als Voyeur mit dabei.
Für die heutige Premiere gibt es keine Karten mehr im Vorverkauf. Aber es werden immer noch Karten für Kurzentschlossene an der Abendkasse bereitgehalten.
Veranstaltungsort: Graues Haus (Hupfis e-mobile), Feldolling, Vagener Straße 3
Vorbestellungen für die kommenden Vorführungen unter: 08063 / 9703-25

Ich werde heute Abend als Zuschauerin mit dabei sein, evtl. werde ich auch eine Videoaufzeichnung machen, obwohl ich so eine Kamera noch nie in der Hand hatte, aber Christine und Markus meinten, das wäre ganz einfach … – famous last words! Im Programmheft ist übrigens ein ganz neues Gedicht von mir abgedrückt. Auch eine Premiere. Vom 8. – 11. Juli werde ich dann für Gisela König einspringen, deren Sohn sich an jenem Wochenende traut, sich trauen zu lassen. Für diese Vorstellungen gibt es auch noch Karten 😉 !

Es grüßt Euch
Gabi T.
München, 1. Juli 2011, 9:40 Uhr

Und hier noch einige Fotos von den Endproben:

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Liebe Freunde,

2010 war ein schwieriges Jahr. Das Gute und das Schlechte haben sich die Waage gehalten. Ich habe einige neue Erfahrungen gemacht und musste anderes aufgeben, weil die Kraft einfach nicht mehr reichte. Im Oktober dachte ich ein paar Wochen lang, dass es mich zerlegt. Aber ich habe mich noch mal gefangen mithilfe von Mutter, Susanne und Medikamenten. Jetzt steht Weihnachten vor der Tür und ich bin dankbar für eine 2 1/2-wöchige Atempause. Ich freue mich schon aufs Gänseessen und auf nicht immer weihnachtliche Gesänge mit meiner guten Freundin Sabine (die sich in den letzten Jahren durch Gesangsstunden einen unfairen Vorteil verschafft hat).

Ein Resümee, ein Resümee: Ich habe die Neigung, mir zu viel aufzutun. Im Jahr 2009 begann ich mit Augusta Laar ein wunderbares Veranstaltungsprojekt: Schamrock – Salon der Dichterinnen. Anderthalb Jahre habe ich durchgehalten. Wir hatten große Zukunftspläne, z. B. ein Lyrikerinnenfestival im Jahr 2012. Aber nach der 6. Veranstaltung im Juli ist mir die Puste ausgegangen, sodass ich mich aus dem Projekt zurückziehen musste. Augusta wird versuchen, dass Projekt fortzusetzen. Aber wie immer ist es eine Geldfrage. Ohne Subventionen sind derartige Veranstaltungsreihen leider nicht finanzierbar. Zwei Jahre lang wurden wir vom Kulturreferat München umfassend unterstützt, was eine unglaublich große Hilfe war. Aber es gibt Regeln. Und eine besagt, dass man ab dem dritten Jahr auch andere Fördermittel auftun muss. Schwierig, wenn nicht gar tödlich für ein Projekt.

Ein positives Ereignis des Jahres war, dass im Frühjahr 2010 die Anthologie „Der Garten der Poesie“, die Anton G. Leitner und ich bei dtv herausgegeben haben, als wunderschönes Hardcover mit Lesebändchen neu aufgelegt wurde. Darüber bin ich wirklich besonders froh. Auch über die neue Poesie 21-Wettbewerbssammlung „Sommer regnet aufs Banjo“ (Poesie 21 bei Steinmeier) freue ich mich sehr. Im Jahr 2009 habe ich meine Lektoratstätigkeit vor allem in der Poesie 21-Reihe ausgebaut. Ich betreue hier vor allem (aber nicht nur) Bände mit gereimten Gedichten. Unter den Lyriktiteln, die ich lektorierte, sind „Ohne Luft gäb’s keine Luftikusse“ und „Die Natter lag in einem Topf“ von Diter von Kutzschenbach, „Rolle du Knolle“ von Josef Hader, „Birken stehen in Gruppen“ von Eva Höcherl, „engel aussetzen im himmel“ von Stefan Schwarzmüller sowie das hocherotische Mammutprojekt „Instinktiv lasziv“ von André Pfoertner. Das waren kreative Aufgaben, die mir viel Freude gebracht haben.

Aber all das kann das eigene Schreiben nicht aufwiegen. Und damit hatte ich in diesem Jahr auch wieder so meine Probleme. Das Nicht-Vorankommen ist bekanntermaßen eine schmerzliche Angelegenheit und die damit einhergehenden Zweifel können vernichtend sein. In Sachen Lyrik ist in eigener Sache kaum was passiert. Ich habe bis dato im Jahr 2010 19 Gedichte geschrieben. Das ist nicht viel. Darunter waren etliche Haikus, aber auch eine Magdalenen-Elegie. Außerdem habe ich begonnen englische Lyrics zu schreiben, die qualitativ noch nachhängen. Mit meinem Roman bin ich etwas vorangekommen. Gerade habe ich das 8. Kapitel beendet, das mich sehr glücklich macht, weil es so böse ist. 360 Seiten geschrieben, 160 p. to go. Ich hoffe, dass ich einen Agenten und einen Verlag finde. Die Prosa soll eines Tages meine Rente finanzieren. Wenn das nicht klappt, muss ich mich doch noch umbringen – oder Banken überfallen. Ob man im Knast der Zukunft schreiben darf?

Schmerzhaft und erniedrigend war in diesem Jahr die Begegnung mit dem Literaturport www.literaturport.de . Eine Freundin hatte mir empfohlen, mich dort um die Aufnahme in die Autorendatei zu bewerben. Aber ich wurde abgewiesen. Autsch! Dadurch lernte ich es wieder zu schätzen, dass ich der Spross einer Berliner Arbeiterfamilie bin. Denn aus der Wut heraus ist dieser Blog entstanden, und mein Facebook-Auftritt, als fröhliche „Leck mich am Arsch“-Reaktion. Im Kürschner’s bin ich ja drin. So what?

Gut war auch der der Dreh des Forellen-gedichtclips auf YouTube. Dank an Mastermind AGL, Kameramann Richard Westermaier und meine Freunde Johanna und Phil für die Badewanne. http://www.youtube.com/watch?v=kmIpsQ-7Eyw . Gut sind die 1300 Clicks, gut auch dass diese Clicks aus fast allen Kontinenten kommen, Schlecht ist, dass mich die Afrikaner nicht mögen. Afrika, click die Forelle an!

Banale Dinge: Schlecht war die Heizkosten-Nachzahlung im Frühjahr; gut war, dass mir meine Mama aus der Patsche geholfen hat. Gut waren die Anschaffung eines neuen Kühlschranks und der Einbau neuer Fenster und die daraus resultierenden Energiekosteneinsparungen. Schlecht ist der Schimmelbefall meiner Wände, der Chlorgestank durch das Gegengift. Schlecht ist auch die Tatsache, dass ich mit der Renovierung der Wohnung wieder nicht so vorangekommen bin, wie ich gehofft habe. Gut ist, dass ich gelernt habe, wie man Wände glatt verputzt.

Gut ist auch, dass ich durch Facebook mit meinen Theater Flambé-Freunden und mit meinem Neffen besser Kontakt halten kann.

Schlecht ist, dass mir manchmal alles über den Kopf wächst. Gut ist, dass ich Mitte des Jahres mit dem Bogenschießen begonnen habe und dass ich bis zum Schneefall regelmäßig joggen war. Schlecht ist, dass ich trotzdem mein Gewicht nicht halten konnte. Schlecht ist auch, dass ich momentan gar kein Geld mehr habe, um mal wieder richtig Urlaub zu machen. Gut ist, dass ich immer noch fähig bin, aus Erfahrungen zu lernen. Ich freue mich aufs nächste Jahr 2011 ;-D.

Ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht Euch,
Gabi T.
München, 18.12.2010, 21:23 Uhr

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