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Archive for the ‘Netzwerk’ Category

Liebe Freunde,

morgen, am Freitag, den 19.10.12 beginnt in der Pasinger Fabrik um 15 Uhr das dreitägige Schamrock-Festival der Dichterinnen. Augusta Laar, Alma Larsen und Sarah Ines Struck haben ein großartiges Programm zusammenstellen können. Über 40 Lyrikerinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Südtirol und Finnland treffen sich zu einem großen generationen- und grenzübergreifenden Lesefest in München. Folgende Autorinnen werden auftreten: Anna Breitenbach, Lydia Daher, Tanja Dückers, Karin Fellner, Ingrid Fichtner, Heike Fiedler, Brigitte Fuchs, Sabine Groschup, Sabine Gruber, Dorothea Grünzweig, Ursula Haas, Martina Hefter, Andrea Heuser, Christine Huber, Barbara Hundegger, Birgit Kempker, Ruth Klüger, Augusta Laar, Alma Larsen, Swantje Lichtenstein, Sabina Lorenz, Marie T. Martin, Ingeborg Middendorf, Birgit Müller-Wieland, Sabina Naef, Carina Nekolny, Marlen Pelny, Judith Pfeifer, Katharina Ponnier, Ilma Rakusa, Tamara Ralis, Sarah Ines, Asta Scheib, Leta Semadeni, Marion Steinfellner, Marlene Streeruwitz, Ursula Teicher-Maier, Gabriele Trinckler, Sandra Trojan und Barbara Yurtdas (Die Links zu den Unterseiten der Schamrock-Website, auf denen jede einzelne Dichterin vorgestellt wird).

Alles Wissenswerte über das Festivalprogramm findet man ebenfalls auf der Schamrock-Website. Hier wächst übrigens seit einigen Jahren auch eine spannende Online-Anthologie, mit Gedichten aller Autorinnen, die in der Schamrock-Veranstaltungsreihe aufgetreten sind. Reinschnuppern lohnt sich.

Gerade wurde Augusta Laar, die künstlerische Leiterin des Festivals, übrigens auch mit einem Fragebogen auf dasgedichtblog.de vorgestellt. Denn sie ist eine der Autorinnen, die am Dienstag, den 23.10.12 anlässlich des 20. Geburtstags der Zeitschrift DAS GEDICHT im Literaturhaus München beim Internationalen Gipfeltreffen der Poesie auftreten wird.

Ich habe übrigens die Ehre, beim Festival am Samstag, um 14 Uhr, zusammen mit den Lyrikerinnen Lydia Daher, Sandra Trojan, Marie T. Martin, Birgit Müller-Wieland und Ingrid Fichtner aufzutreten. Ich würde mich über ganz, ganz viele Zuschauer sehr freuen.

Liebe Grüße,
Eure Gabi T.
München, 18.10.12, 22.25 Uhr

 

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Liebe Freunde,

da ich in den letzten Wochen und Monaten wie ein Berserker gearbeitet habe, fehlen mir momentan die Kraftreserven, Augusta Laar bei der Organisation der Schamrock-Veranstaltungsreihe so zu unterstützen, wie es erforderlich und anständig wäre. Daher habe ich mich entschieden, mich umgehend aus diesem Projekt zurückzuziehen, um zügig den Platz für eine neue Kooperationspartnerin freizugeben. Es ist zwar eine schnelle und harte Entscheidung gewesen, aber bei meinem derzeitigen niedrigen Energielevel wäre es meines Erachtens falsch gewesen, noch länger zu zögern. Ich hatte in letzter Zeit schon öfter das Gefühl, einfach zu zerbröckeln.
Nach vielen Gesprächen mit guten Freunden habe ich den Eindruck gewonnen, dass das eine grundsätzliche Tendenz in der gesamten Gesellschaft ist. Mit wem ich auch geredet habe, wir alle waren der Meinung, dass diese ökonomische Dumping-Mentalität nicht mehr lange gut gehen kann. Viele Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber sind mittlerweile an der äußersten Grenze dessen, was noch zu leisten ist, angelangt. Jeder Konsument, der also ohne finanzielle Not immer nur nach Schnäppchen Ausschau hält, aber gleichzeitig beste Qualität erwartet, sollte sich bewusst sein, dass er aus Geiz am gesellschaftlichen Zusammenbruch arbeitet. „Immer billiger und immer besser und immer mehr“ geht bereits heute auf die gesundheitlichen Kosten derjenigen, die die geforderte Leistung für immer weniger Lohn erbringen sollen. Empathie und Mitmenschlichkeit wären wünschenswert. Sonst sind wir bald ein Volk von ausgebrannten Depressiven mit Hang zum Suizid oder Amoklauf. Es gibt ja sogar schon Kinder, die am Burn-out-Syndrom leiden. Da kann doch was nicht stimmen.

Bei all den Sorgen gibt es, zumindest für mich persönlich, auch noch einige gute Nachrichten. Im Rahmen des Wiener Projekts „Schräge Chansons“ wurden einige meiner Gedichte vom Komponisten Alexander Wagendristel vertont. Die Uraufführung findet am Montag, den 15. November 2010 im OFF-Theater in der Kirchengasse 41, 1070 Wien, statt (hier noch mal als Link: http://www.ambitus.at/). Daniela Küblböck trägt die Chansons vor. Auch von Andrea Heuser, Myriam Keil, Renate Schön und Siegfried Völlger wurden lyrische Texte vertont. Leider kann ich nicht persönlich nach Wien fahren, aber ich hoffe, dass diese Veranstaltung ein großer Erfolg wird. Hoffentlich bekomme ich einen Mitschnitt. Es ist in jedem Fall eine ganz große, neue Erfahrung für mich. Dafür bin ich sehr dankbar.

In der neuen Poesie Agenda 2011 des Schweizer orte-Verlags bin ich mit zwei Gedichten vertreten. Auch ein Grund zur Freude. Schluss mit Jammern. Optimismus, wo bist du? Ich werde dich schon wieder finden.

Es grüßt
Gabi T.
München, 27.10.2010
21:27 Uhr

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DAS GEDICHT 18 erscheint Anfang Oktober 2010

DAS GEDICHT 18 erscheint Anfang Oktober 2010

Das Gedicht 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik: Die Poesie von Licht und Schatten
In dieser Woche war einiges los. Im Verlag haben wir den Kritikteil von DAS GEDICHT 18 redigiert. Das war in diesem Jahr ganz OK, weil die meisten Kritiken von Nico Bleutge sind, der einfach ein begnadeter Rezensent ist (darüber hinaus auch ein ziemlich guter Lyriker, und das ist ein Understatement). Ja, auf jeden Fall sind wir mit dem Kritikteil fast durch. Anton G. Leitner schreibt noch einige Rezensionen zu Bänden, die ihm besonders gut gefallen. Aber dann sind wir fast durch. D. h. die neue Ausgabe DAS GEDICHT 18 wird Anfang Oktober erscheinen. Dabei sind Autoren wie Durs Grünbein, Ulla Hahn, Friederike Mayröcker, Albert Ostermaier, Matthias Politycki, Silke Scheuermann oder Jan Wagner, dessen Gedichte mir persönlich ja besonders gut gefallen. Der diesjährige Mitherausgeber von DAS GEDICHT 18 ist Ulrich Johannes Beil.

Am Mittwoch waren Augusta Laar und ich bei der Autorinnenvereinigung eingeladen, um unser Veranstaltungsprojekt »Schamrock – Salon der Dichterinnen« vorzustellen.
Die Autorinnenvereinigung (www.autorinnenvereinigung.de) stellt sich auf ihrer Homepage wie folgt dar: Die Autorinnenvereinigung e.V. ist ein Netzwerk. In ihr organisieren sich Schriftstellerinnen und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.
Die Autorinnenvereinigung ist ein aktives Frauennetzwerk und veranstaltet im ganzen deutschsprachigen Raum regionale Autorinnentreffen, Diskussionen, Lesungen, wie in Bayern „Labyrinth Literatur“, in Nordrhein-Westfalen „Poesie und Radikalität weiblichen Schreibens“, wie die „Gespräche“ im Literarischen Colloquium Berlin, die Foren in Berlin und Rheinsberg. Die AV  bietet berufliche Beratung und organisiert Projekte mit Institutionen, die sich für Interessen von Autorinnen einsetzen. Die Autorinnenvereinigung vergibt Projektstipendien (2010 in Berlin das erste Mal) und initiiert die Vergabe des Deutschen Schriftstellerinnenpreis. Wir wollen Selbstbewusstsein für ein freies künstlerisches Leben und die Präsenz von Autorinnen in der literarischen Welt.

Leider waren am Mittwoch nicht so viele Autorinnen da. Aber auch das hatte sein Gutes. So konnten wir miteinander in entspannter Atmosphäre (unter anderem mit Barbara Yurtdas und Alma Larsen) über unsere Erfahrungen im Literaturbetrieb sprechen.

Die neue Anthologie von Axel Kutsch

Die neue Anthologie von Axel Kutsch

Versnetze_drei: Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart
Heute Morgen habe ich ein Belegexemplar von Axel Kutschs neuer Anthologie »Versnetze_drei« erhalten. Axel Kutsch hat mein Gedicht »liebe schwarzfahrer« in seine Sammlung aufgenommen, was ich etwas merkwürdig finde, weil das Gedicht etwas merkwürdig ist. Der Text ist eine Mischung aus MVV, Sputnik und Kambodscha. Ich hätte nicht gedacht, dass das irgendjemandem gefällt. Obwohl gewisse Parallelen zwischen S-Bahn-Kontrolleuren und Killing Fields schon existieren könnten. Zumindest nach meiner Erfahrung. Ich bin ja mal zwei Herren begegnet, die behaupteten, ich würde Schwarzfahren, obwohl ich meine Jahreskarte dabei hatte. Das Argument war, dass ich schon vier Stationen früher eingestiegen wäre. Dort hätten sie mich zwar nicht kontrolliert, aber ich wäre da schon eingestiegen. Meine Antwort, dass ich kaum einen Grund hätte, zwei Stationen vor meinem Arbeitsplatz einzusteigen, hat sie nicht wirklich interessiert. Ich bin ziemlich sicher: Diese Jungs haben damals ein Kopfgeld bekommen. Ich habe Ähnliches auch von Bekannten gehört. Später hat sich das Verhalten der Kontrolleure glücklicherweise wieder geändert. Wahrscheinlich häuften sich die Beschwerden. Aber zurück zur Lyrik. Ich sage Danke für den Abdruck des Gedichts. Gerrit Wustmann hat mit Axel Kutsch über die neue Anthologie gesprochen: http://www.cineastentreff.de/content/view/8644/146/

So viel für heute. Ich muss weiterarbeiten.
Ein schönes Wochenende wünscht Euch,
Gabi T.
München, 3.9.2010, 11:55 Uhr

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