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Archive for September 2010

Liebe Freunde,

in dieser Woche habe ich es tatsächlich geschafft, ein Manuskript für den Mondseer Lyrikpreis fertigzumachen und abzuschicken. Bringt eh nichts, aber manchmal muss man zeigen, dass man noch lebt.

Außerdem haben Augusta Laar und ich eine Presseerklärung für die Oktober-Lesung der Schamrock-Reihe geschrieben. Die ist diesmal recht kämpferisch ausgefallen. Das spiegelt wohl die Stimmung wieder. Obwohl meine Kampfeslust nach zwei Tagen Wochenendmigräne gewaltig nachgelassen hat. Das gute Wetter in allen Ehren, aber es wäre schöner, schmerzfrei zu sein und nicht ständig zu kotzen. Aber auch das geht vorüber. Am Dienstag oder Mittwoch geht DAS GEDICHT 18 in die Herstellung. Dann ist wieder eine wichtige Etappe geschafft.

P r e s s e e r k l ä r u n g

München, den 19. September 2010

Schamrock – Salon der Dichterinnen
Vier Östereicherinnen lesen und diskutieren über Leben und Widerstand in Wien.

München – Am 24. Oktober 2010 präsentiert Schamrock, der Salon der Dichterinnen, in der Pasinger Fabrik vier österreichische Autorinnen zwischen 30 und 55. Anna Guentcheva, Traude Korosa, Carina Nekolny und Judith Pfeifer hat es aus unterschiedlichen Regionen Österreichs und Osteuropas nach Wien verschlagen. Sie wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet und kämpfen als aktive Mitglieder der IG AutorInnen für AutorInnenrechte. Als Redakteurinnen der feministischen Zeitschrift AUF feierten sie gerade deren 35. Jubiläum im Wiener Rathaus. Durch die Kommunikation innerhalb ihrer Autorinnengruppe Sappho.net und die projektbezogene Kooperation mit vielen weiteren DichterInnen und KünstlerInnen erhalten ihre lyrischen Arbeiten ständig neue kreative Impulse. »Es ist uns wichtig im Schreiben wie im Leben unseren Idealen treu zu bleiben«, erklärt Traude Korosa. Als Philologinnen, Politologinnen und Autorinnen untersuchen die vier Österreicherinnnen weibliche Komponenten der Sprache und legen manipulative Sprachstrukturen radikal offen: «Poesie muss stechen | Poesie kann zurückfeuern | Ein Stich für Mama | Ein Stich für Papa» «Ihr Gefieder durchstöbernd | und träumend | von menschlichen Zahnreihen» «asterix auf der weide | liegt ungelesen auf dem bauch» «midn oasch ins gsichd, dass da | d’lufd wegbleibd, schazzi»

Bereits zum siebten Mal stellen die Veranstalterinnen Augusta Laar und Gabriele Trinckler auf der Kleinen Bühne der Pasinger Fabrik in der Lesereihe «Schamrock – Salon der Dichterinnen» vier Autorinnen und deren lyrische Werke vor. In der Diskussion über frauenspezifische Themen erhalten die Zuschauer Einblicke in die Poetik und das gesellschaftspolitische Engagement der Schriftstellerinnen. Die beiden Moderatorinnen Augusta Laar und Gabriele Trinckler sehen es als ihre wichtige und schwierige Aufgabe an, ein regelmäßiges Präsentationsforum dauerhaft zu etablieren. «Wir wollen ein grenz- und generationsübergreifendes Netzwerk für Dichterinnen aufbauen. Die Internationalität der Veranstaltungsreihe liegt uns sehr am Herzen«, erläutert Augusta Laar, die als Auslandsschweizerin in Krailling und Wien lebt. «In einer Zeit, in der eloquente Blender mit wissenschaftlich aufgepolsterten Fehlimplikationen wieder auf offene Ohren stoßen, ist es wichtiger denn je, über den Tellerrand hinauszusehen», stimmt Gabriele Trinckler zu. «Noch sorgen wir uns um Kopftücher. Schon morgen könnte es ein genetischer Makel sein, das ›Frauen-Chromosom‹ zu besitzen.»

Das Projekt wird mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, des Kulturreferats der Landeshauptstadt München und in Kooperation mit der Pasinger Fabrik GmbH realisiert.

Internet: www.schamrock.org

Schamrock – Salon der Dichterinnen. Made in Austria
Sonntag, 24.10.2010, 19:00 Uhr, Kleine Bühne, Pasinger Fabrik
Lyrik von Anna Guentcheva, Traude Korosa, Carina Nekolny und Judith Pfeifer
Moderation: Augusta Laar und Gabriele Trinckler
Eintritt: € 8,- / 6,- , Kartenvorbestellung: 0 89 / 829 290-79

Liebe Grüße,
Eure Gabi T.
München, 16. September 2010, 16:59 Uhr

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Was für ein schönes September-Wochenende! Wer weiß, ob es in diesem Jahr noch mal so angenehm warm und sonnig sein wird. Am Samstag war ich am Morgen drei Stunden beim Bogenschießen mit neuen Wurfarmen (20 lb). Von der Kraft her ging’s ganz gut. Aber die 50m-Distanz ist damit noch nicht drin. Da fehlt doch noch einiges. Vielleicht im nächsten Jahr. Ich liebe diesen Sport und bin etwas wehmütig, dass ich erst im Juni damit angefangen habe. Aber besser spät als nie.

Augusta Laar und ich

Augusta Laar und ich

Ein paar liegengebliebene Aufgaben konnte ich auch erledigen: Ich habe Buchhaltung für die Schamrock-Veranstaltungen endlich auf den aktuellen Stand gebracht. Eigentlich muss ich heute auch noch die Presse-Erklärung für die nächste Lesung am 24. Oktober schreiben. Noch etwas früh, aber wenn wir möchten, dass die nächste Schamrock-Veranstaltung in einigen monatlichen Printmedien angekündigt wird, dann bleibt kaum mehr Zeit.
Oben sieht man noch ein Foto von Augusta Laar und mir, dass Kalle Laar im letzten Jahr gemacht hat. Das ist eines der wenigen Bilder, die es von uns beiden gemeinsam gibt.
Meinen Eintrag im neuen Kürschners  habe ich auch auf den aktuellen Stand gebracht. Kurz vor Redaktionsschluss.
Die neue Poesie 21-Anthologie »Sommer regnet aufs Banjo. Hören & Sehen. Gedichte« ist quasi fertig für den Satz. Ich werde morgen noch mal auf den Kurztext schauen, und dann gehen die Daten per E-Mail an die Druckerei. Vielleicht klappt’s ja noch in dieser Woche mit der Druckfreigabe.

So,  jetzt muss ich noch ein bisschen was tun. 
Liebe Grüße vom Wochenend-Ende sendet Euch,
Gabi 

München, 12. September 2010, 21:43 Uhr

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DAS GEDICHT 18 erscheint Anfang Oktober 2010

DAS GEDICHT 18 erscheint Anfang Oktober 2010

Das Gedicht 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik: Die Poesie von Licht und Schatten
In dieser Woche war einiges los. Im Verlag haben wir den Kritikteil von DAS GEDICHT 18 redigiert. Das war in diesem Jahr ganz OK, weil die meisten Kritiken von Nico Bleutge sind, der einfach ein begnadeter Rezensent ist (darüber hinaus auch ein ziemlich guter Lyriker, und das ist ein Understatement). Ja, auf jeden Fall sind wir mit dem Kritikteil fast durch. Anton G. Leitner schreibt noch einige Rezensionen zu Bänden, die ihm besonders gut gefallen. Aber dann sind wir fast durch. D. h. die neue Ausgabe DAS GEDICHT 18 wird Anfang Oktober erscheinen. Dabei sind Autoren wie Durs Grünbein, Ulla Hahn, Friederike Mayröcker, Albert Ostermaier, Matthias Politycki, Silke Scheuermann oder Jan Wagner, dessen Gedichte mir persönlich ja besonders gut gefallen. Der diesjährige Mitherausgeber von DAS GEDICHT 18 ist Ulrich Johannes Beil.

Am Mittwoch waren Augusta Laar und ich bei der Autorinnenvereinigung eingeladen, um unser Veranstaltungsprojekt »Schamrock – Salon der Dichterinnen« vorzustellen.
Die Autorinnenvereinigung (www.autorinnenvereinigung.de) stellt sich auf ihrer Homepage wie folgt dar: Die Autorinnenvereinigung e.V. ist ein Netzwerk. In ihr organisieren sich Schriftstellerinnen und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.
Die Autorinnenvereinigung ist ein aktives Frauennetzwerk und veranstaltet im ganzen deutschsprachigen Raum regionale Autorinnentreffen, Diskussionen, Lesungen, wie in Bayern „Labyrinth Literatur“, in Nordrhein-Westfalen „Poesie und Radikalität weiblichen Schreibens“, wie die „Gespräche“ im Literarischen Colloquium Berlin, die Foren in Berlin und Rheinsberg. Die AV  bietet berufliche Beratung und organisiert Projekte mit Institutionen, die sich für Interessen von Autorinnen einsetzen. Die Autorinnenvereinigung vergibt Projektstipendien (2010 in Berlin das erste Mal) und initiiert die Vergabe des Deutschen Schriftstellerinnenpreis. Wir wollen Selbstbewusstsein für ein freies künstlerisches Leben und die Präsenz von Autorinnen in der literarischen Welt.

Leider waren am Mittwoch nicht so viele Autorinnen da. Aber auch das hatte sein Gutes. So konnten wir miteinander in entspannter Atmosphäre (unter anderem mit Barbara Yurtdas und Alma Larsen) über unsere Erfahrungen im Literaturbetrieb sprechen.

Die neue Anthologie von Axel Kutsch

Die neue Anthologie von Axel Kutsch

Versnetze_drei: Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart
Heute Morgen habe ich ein Belegexemplar von Axel Kutschs neuer Anthologie »Versnetze_drei« erhalten. Axel Kutsch hat mein Gedicht »liebe schwarzfahrer« in seine Sammlung aufgenommen, was ich etwas merkwürdig finde, weil das Gedicht etwas merkwürdig ist. Der Text ist eine Mischung aus MVV, Sputnik und Kambodscha. Ich hätte nicht gedacht, dass das irgendjemandem gefällt. Obwohl gewisse Parallelen zwischen S-Bahn-Kontrolleuren und Killing Fields schon existieren könnten. Zumindest nach meiner Erfahrung. Ich bin ja mal zwei Herren begegnet, die behaupteten, ich würde Schwarzfahren, obwohl ich meine Jahreskarte dabei hatte. Das Argument war, dass ich schon vier Stationen früher eingestiegen wäre. Dort hätten sie mich zwar nicht kontrolliert, aber ich wäre da schon eingestiegen. Meine Antwort, dass ich kaum einen Grund hätte, zwei Stationen vor meinem Arbeitsplatz einzusteigen, hat sie nicht wirklich interessiert. Ich bin ziemlich sicher: Diese Jungs haben damals ein Kopfgeld bekommen. Ich habe Ähnliches auch von Bekannten gehört. Später hat sich das Verhalten der Kontrolleure glücklicherweise wieder geändert. Wahrscheinlich häuften sich die Beschwerden. Aber zurück zur Lyrik. Ich sage Danke für den Abdruck des Gedichts. Gerrit Wustmann hat mit Axel Kutsch über die neue Anthologie gesprochen: http://www.cineastentreff.de/content/view/8644/146/

So viel für heute. Ich muss weiterarbeiten.
Ein schönes Wochenende wünscht Euch,
Gabi T.
München, 3.9.2010, 11:55 Uhr

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